Welche psychische Energie ist größer als Rachsucht?
1) Drei Menschentypen in Organisationen und das Paradox des Erfolgs
Die Polarisierung der Geber, die sowohl die Spitze als auch das Schlusslicht besetzen
Taker: der Mistkerl, der nur auf den eigenen Vorteil schaut
Matcher: der, der Geben und Nehmen genau ausgleicht
Giver: der, der zuerst gibt
Doch die Forschung zeigt: Sowohl die Erfolgreichsten als auch die größten Verlierer waren Giver.
Der Unterschied ist nur einer:
Ist man ein Giver, der gibt und dabei auch die eigenen Interessen gut schützt,
oder ein Giver, der dumm alles verschenkt und sich nur ausnehmen lässt?
Der entscheidende Unterschied zwischen erfolgreichen und scheiternden Givern
Wer Erfolg hat, ist gutherzig, aber kein Trottel.
Er gibt und achtet dabei auch gut auf das Seine.
Wer scheitert, war gutherzig, aber wirklich naiv.
Er hat bedingungslos alles verschenkt und wurde am Ende nur selbst ausgeplündert.
2) Der kurzfristige Sieg und langfristige Untergang der Taker
Die Vergeltung durch Rufschädigung und die Schädigung der Unternehmenskultur
Taker, die nur auf das Eigene schauen, scheinen anfangs gut zu leben.
Doch später ist ihr Ruf ruiniert, und alle um sie herum brechen den Kontakt ab.
Schon ein einziger Taker in der Firma verdirbt die ganze Stimmung.
Ein reales Beispiel für den Bumerang aus Rivalität und gegenseitigem Gewinn
Ein reales Beispiel:
Einer hat neue Kollegen ständig ausgebremst und schikaniert.
Doch das sprach sich herum, und sein eigener Ruf ging in die Brüche.
Als er später zur Vernunft kam und einem anderen Neuling half und ihn förderte,
kam dieser Neuling später auf einen sehr wichtigen Posten und rettete ihn in einer Krise, heißt es.
3) Die Vergeblichkeit der Rache und die zeitversetzte Belohnung guter Taten
Der Mechanismus von Gefühlen und Gelegenheiten, die mit der Zeit umgekehrt wirken
Auch Rache scheint anfangs ein Sieg zu sein.
„Ha, ich habe gewonnen~“ – und man fühlt sich gut.
Doch wie im Drama staut sich beim anderen ein Leben lang Wut an,
und später bekommt man im entscheidenden Moment einen ordentlichen Dolchstoß in den Rücken.
Eine gute Tat scheint anfangs ein Verlust zu sein.
So sehr, dass man denkt: „Warum mache ich das eigentlich?“
Doch mit der Zeit wächst der, dem man geholfen hat, und wird zu deinem Verbündeten,
und später kommen Hilfe und Chancen doppelt zurück.
4) Weiser Altruismus, belegt durch moderne Forschung
Ein nachhaltiges Erfolgsmuster durch gesunde Grenzen
Auch neuere Studien kommen zu diesem Ergebnis:
Gute Taten, die scheitern, sind grenzenloses Verschenken unter völliger Selbstaufopferung.
Gute Taten, die Erfolg bringen, sind kluges Geben, bei dem man auch das Eigene schützt.
Zusammenfassung in einem Satz:
Gute Taten kommen mit derselben Kraft wie die Wut der Rache bedingungslos zurück.
Doch nur bei denen, die es weise tun, kommen sie wirklich als Erfolg zurück.
Fazit: Das Bumerang-Gesetz und seine Übereinstimmung mit biblischer Weisheit
Das Prinzip der Welt, dass man erntet, was man sät, und der richtige Zeitpunkt des Gebens
„Wer eine Grube gräbt, der fällt hinein; und wer einen Stein wälzt, auf den wird er zurückkommen.“ (Sprüche 26,27)
„Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag. Sprich nicht zu deinem Nächsten: ‚Geh hin und komm wieder; morgen will ich dir geben‘, wenn du es doch hast.“ (Sprüche 3,27–28)