Ist Gott links oder rechts?
Die Grenze zwischen Glauben und politischer Ideologie
Der Unterschied zwischen der Lehre Jesu und erzwungener Umverteilung
Jesus sagte zwar eindeutig: „Gib den Armen“, doch das ist etwas anderes als eine erzwungene Umverteilung, bei der der Staat „die Reichen per Steuer ausnimmt“. Das Wesen echten Glaubens liegt nicht im Zwang durch Macht, sondern im freiwilligen Teilen des Einzelnen.
Die Heiligkeit der Arbeit und der Wert der Verantwortung
Lohn für Arbeit statt Grundeinkommen
Das Wort „Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen“ steht dem heutigen Gedanken des „Grundeinkommens“ genau entgegen. Es betont die Verantwortung jedes Einzelnen und den Wert heiliger Arbeit und berührt sich mit rechten Werten, die nicht das Trittbrettfahren, sondern das Gewicht des eigenen Schweißes anerkennen.
Die zweischneidigen Grenzen von Links und Rechts
Erzwungenes Teilen und eine zur Gier verkommene Freiheit
Die Linke spricht vom Teilen, doch manchmal wird es zum gewaltsamen Zwang des Staates; die Rechte ruft nach Freiheit, doch manchmal verkommt diese Freiheit zu endloser Gier. Beide Seiten tragen wegen der Unvollkommenheit des Menschen die Möglichkeit des Verfalls in sich.
Das Wesen jenseits politischer Deutungsrahmen
Die Veränderung des Herzens vor der Veränderung des Systems
Letztlich war Jesus kein Revolutionär, der kam, um ein bestimmtes politisches System zu verteidigen oder das System eines Landes umzubauen. Vor jedem System wollte er das „Herz“ jedes Einzelnen verändern. Das Prinzip lautet: Wenn sich das Herz ändert, ändert sich die Welt ganz von selbst.
Fazit: Die „Partei der Ungebundenen“, die alle Grenzen aufhebt
Ein absoluter Wert, der an keine Seite gebunden ist
Der Ausdruck „Gott gehört zur Partei der Ungebundenen“ ist wirklich treffend. Die Sicht, dass er nicht im engen, von Menschen gemachten Rahmen von Links und Rechts gefangen ist, sondern über alldem steht, scheint die klare Antwort von heute zu sein.